Inhaltsverzeichnis
Konzeptionelle Grundlagen der WSD
Zitiervorschlag: Brandstetter, R., Stecher, M., Rauner (2024). „Konzeptionelle Grundlagen der WSD.“ Abgerufen von URL: https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:grundlagen:start, CC BY-SA 4.0
In den folgenden Videos werden die konzeptionellen Grundlagen der WSD sowie der Verwendungsbezug der WSD im Kontext Sonderpädagogischer Dienst erläutert.
Konzeptionelle Grundlagen der WSD
In folgendem Video werden die konzeptionellen Grundlagen der WSD erläutert:
Zitiervorschlag: Video „Konzeptionelle Grundlagen der WSD“ von Stecher, M. (2024). Abgerufen von URL: https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:videos|
Verwendungsbezug der WSD im Kontext Sonderpädagogischer Dienst
Zitiervorschlag: Video „Verwendungsbezug der WSD im Kontext Sonderpädagogischer Dienst“ von Chatel, T, Stecher, M., Meißner, A., Phieler, D., Motsch, S., Twardon, J., Picave, D. & Röttgers, M. (2016). Abgerufen von URL: https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:grundlagen:start|, CC BY-SA 4.0
Die im Folgenden aufgeführten Theorien und Modelle bilden die konzeptionellen Grundlagen der WSD.
Theorie/Modell | Beschreibung |
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Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung | Die Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung (ILEB) meint die an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen von jungen Menschen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und Benachteiligungen ausgerichtete professionelle Steuerung des Zusammenspiels von sonderpädagogischer Diagnostik, kooperativer Bildungsplanung, individuellem Bildungsangebot, Leistungsfeststellung und der kontinuierlichen Dokumentation dieses Prozesses. |
Bio-psycho-soziales Modell der ICF-CY | Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (ICF-CY) basiert auf einem bio-psycho-sozialen und somit mehrperspektivischen Verständnis von Behinderung. Das in der UN-Behindertenrechtskonvention postulierte Recht auf Teilhabe findet sich als übergeordnetes Ziel in der ICF-CY wieder. |
Bedingungsanalytische Diagnostik | Im Konzept der Bedingungsanalytischen Diagnostik werden zentrale Handlungsschritte im diagnostischen Prozess beschrieben und dabei insbesondere die Bedeutung eines theorie- und hypothesengeleiteten Vorgehens herausgestellt. |
CHC-Modell | Das CHC-Modell ist ein mehrstufiges, hierarchisches Intelligenzmodell, in dem die Theorien von Cattell, Horn und Carroll zusammenfließen. Es dient in der WSD der begrifflichen Ordnung der mentalen Funktionen. |
Die dargestellten Theorien und Modelle werden in den im folgenden aufgeführten sonderpädagogischen Handlungsmodellen zusammengeführt. Diese sind sowohl in prozessdiagnostischen Zusammenhängen als auch bei der Erstellung sonderpädagogischer Gutachten handlungsleitend.
Handlungsmodell | Beschreibung |
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Sonderpädagogisches Handeln im Rahmen von ILEB | Das Handlungsmodell bringt das Zusammenspiel von ILEB, ICF-CY und Bedingungsanalytischer Diagnostik zum Ausdruck. Es unterstützt Lehrkräfte dabei, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen systematisiert zu beschreiben, auftretende Schwierigkeiten zu verstehen und basierend auf diesem Verständnis, passende Ziele und Bildungsangebote festzulegen. Das Handlungsmodell ist sowohl in prozessdiagnostischen Zusammenhängen als auch bei der Erstellung sonderpädagogischer Gutachten handlungsleitend. |
Sonderpädagogisches Handeln im Rahmen von ILEB Verhalten | Das Handlungsmodell bringt das Zusammenspiel von ILEB, ICF-CY und Bedingungsanalytischer Diagnostik zum Ausdruck. Es unterstützt Lehrkräfte dabei, Verhalten von Kindern und Jugendlichen systematisiert zu beschreiben, auftretende Schwierigkeiten zu verstehen und basierend auf diesem Verständnis, passende Ziele und Bildungsangebote festzulegen. Das Handlungsmodell ist sowohl in prozessdiagnostischen Zusammenhängen als auch bei der Erstellung sonderpädagogischer Gutachten handlungsleitend. |
Layout und Gestaltung: Christian Albrecht, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Baden-Württemberg