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wsd:didaktisierung:taeglich

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Leseverstehen und Lesefertigkeiten: Tägliches Lesen

Zitiervorschlag: Baumann, M., Rosenfelder, J., Kopp, S. (2026). „Leseverstehen und Lesefertigkeiten: Tägliches Lesen.“ Abgerufen von URL: https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:didaktisierung:taeglich, CC BY-SA 4.0

Ziele für die Schüler:innen

  • Die Schüler:innen arbeiten rhythmisiert an ihren Lesefertigkeiten und erlangen Sicherheit.
  • Die Schüler:innen können zunehmend selbstständiger lesen und erleben ihren eigenen Fortschritt.

Idee für die Schule

Im schulischen Alltag und zu Hause gibt es feste Lesezeiten, in denen anhand von gleich aufgebauten Leseblättern auf der individuellen Lesestufe gelesen wird. Ein Leseblatt oder ein kleines Buch bzw. ähnliches wird über einen festgelegten Zeitraum bearbeitet, so dass rhythmisiertes und strukturiertes Üben möglich ist. Dann wechseln die Inhalte gemäß der Zone der nächsten Entwicklung. Zentral hierbei ist, dass das Lesen (die Fertigkeit und das Verstehen) im Mittelpunkt steht und nicht eingebunden ist in eine Alltagshandlung, die noch weitere Kompetenzen erfordert.

Fotobeispiele

Bilder: „Tägliches Lesen“ von Baumann, M., Rosenfelder, J., Kopp, S., CC BY SA 4.0

Videobeispiel

Zitiervorschlag: Video „Videobeispiel Tägliches Lesen“ von Rosenfelder, J. (2026). Abgerufen von URL: https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:didaktisierung:taeglich

Theoretischer Bezug

Für dieses Beispiel werden zwei der Hauptkompetenzen des KOMET Modells zusammengeführt: Leseverstehen und Lesefertigkeiten. Ergänzt wird diese theoretische Ausgangslage durch das Konstrukt der Emergent Literacy und durch das Merge-Modell (Sachse 2022). Das Merge-Modell stellt eine Weiterentwicklung der Emergent Literacy dar. Es betont die persönliche Bedeutsamkeit von Funktion und Form von Schrift für jede Person und beschreibt, dass Lesen sowie Zuhören und Verstehen Fähigkeiten sind, die sich gleichzeitig und geleichwertig entwickeln. Darüber hinaus beeinflussen sich beide Fähigkeiten gegenseitig.

Weiterführende theoretische Erläuterungen sowie umfassende Informationen für den Schriftspracherwerb sind in folgenden Texten grundlegend und anschaulich dargestellt:

  • Köb, Stefanie & Terfloth, Karin (2024): Grundlagen des Schriftspracherwerbs aus der Perspektive des sonderpädagogischen Schwerpunkts Geistige Entwicklung. Heidelberg.
  • Sachse, Stefanie K. (2022): Das Merge-Modell beim Schriftspracherwerb. Eine Zusammenführung verschiedener Perspektiven. Zeitschrift für Heilpädagogik, 73., 2022, Seite 273-283.

Layout und Gestaltung: Christian Albrecht, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Baden-Württemberg

wsd/didaktisierung/taeglich.1773164197.txt.gz · Zuletzt geändert: 2026/03/10 18:36 von Romina Rauner